Schuster, Filip; 0,4 Prozent, nicht 50 Prozent ..., Sep 15 2021
Die „pädophilen“ Männer gelten in der Gesellschaft und in der Wissenschaft als die Haupt"täter"gruppe des „sexuellen Kindesmissbrauchs“. Klaus Beier behauptete in einem im August 2021 erschienenen angeblich wissenschaftlichen Artikel, dass nach Schätzungen 40 bis 50 Prozent aller „Täter“ des „sexuellen Kindesmissbrauchs“ „pädophile“ Menschen wären. [...]
In dem Artikel stützte sich Klaus Beier bei der Beschreibung der Häufigkeit des angeblich pandemischen „sexuellen Kindesmissbrauchs“ auf eine Studie, die Opfer bis zum Alter von 17 Jahren berücksichtigte.
Dieser Artikel zeigt anhand der vorliegenden Dunkelfeldstudien, dass der Anteil der „pädophilen“ Männer an allen „Tätern“ des „sexuellen Kindesmissbrauchs“ nur rund 0,4 Prozent beträgt.
Schuster, Filip; Warum werden rund 20 Prozent der Männer ..., Nov 01 2014
Nach dem Mittelwert der durch eine Literaturrecherche ermittelten zehn phallometrischen Studien werden 24 % der Männer stärker oder genauso stark durch Vorpubertierende oder Pubertierende sexuell erregt wie durch Erwachsene. Die Prozentwerte der zehn Studien liegen im Bereich von 14 % bis 33 %.
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Der Artikel beschreibt die zehn Studien und - sofern vorhanden - die Erklärungsansätze der Autoren der zehn Studien für die hohen Prozentwerte und diskutiert anschließend weitere mögliche Ursachen.
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Die plausibelste Erklärung für den Widerspruch zwischen den Umfrageergebnissen und den phallometrischen Messergebnissen ist ein häufiges Verheimlichen der sexuellen Anziehung durch (Vor-) Pubertierende in den Umfragen.
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Wahrscheinlich sind tatsächlich rund 20 Prozent der Männer pädophil oder hebephil, wobei die meisten dieser Männer hebephil und nicht pädophil sind. Den Abschluss des Artikels bilden eine Einordung der Untersuchungsergebnisse in den Forschungsstand und Empfehlungen für die Forschung.
Schuster, Filip; Lexikon der Pädophilie-Irrtümer; 489 Seiten
Beim Thema Pädophilie ist die gegenwärtige Bevölkerung ähnlich aufgeklärt und reflektiert wie die Bevölkerung des Mittelalters beim Thema Homosexualität. Aber Gott sei Dank gibt es die Wissenschaft, die sich den Irrungen und Wirrungen der Zeiten zumindest teilweise entziehen kann und aufgrund ihrer ausgefeilten Untersuchungsmethoden oft tiefe Einblicke in ideologisch umstrittene Themen ermöglicht. In diesem Buch werden die Ergebnisse vieler empirischer Studien zur Liebe und zur Sexualität zwischen Minderjährigen und Erwachsenen beschrieben, so dass Sie sich auf einen hoffentlich interessanten und tiefgründigen Blick hinter die Kulissen der sexualpolitischen Korrektheit freuen können.